Filme A bis Z

Winner

Fucking Åmål

Länge:
89 min.
Herstellungsjahr:
1998
Land:
Schweden / Dänemark
Regie:
Darsteller/Mitwirkende:
Alexandra Dahlström
Rebecca Liljeberg
Erica Carlson
Mathias Rust
Stefan Hörberg
Josefin Nyberg
Ralph Carlsson
Maria Hedborg
Axel Widegren
Jill Ung
Lisa Skagerstam
Johanna Larsson
Elinor Johansson
Jessica Melkersson
Lina Svantesson
Daniel Teider
Nils Björkman
Bo Lyckman
Produktionsfirma:
AB Memfis Film & Television
Berlinale Sektion:
Panorama
Berlinale Kategorie:
Spielfilm
Teddy Award:
Best Feature Film

Åmål ist ein verschlafenes Städtchen in Schweden. Hier ist einfach nichts los - oder wie Elin das in ihrer unschlagbaren Art auszudrücken pflegt: Fucking Åmål! Agnes wird 16 Jahre alt. Vor anderthalb Jahren ist sie mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder hierher gezogen. Anschluss hat sie noch nicht gefunden, in der Schule muss sie ausgerechnet neben einem Mädchen sitzen, das an den Rollstuhl gefesselt ist. In Elin, die blonde Rebellin, ist Agnes allerdings schon lange verliebt - nur, außer ihrem Computer weiß das keiner. Und weil Agnes schon befürchtet, dass zu ihrer Party ohnehin keiner kommen wird, verteilt sie die Einladungen für ihr Geburtstagsfest, die ihr Vater für sie gemacht hat, eher widerwillig unter ihren Schulkameraden. Der große Tag bricht an, und Agnes’ Mutter lässt die Kochlöffel nur so wirbeln. Voller Erwartung sitzen die Eltern und der Bruder am Abend im Wohnzimmer und warten auf Agnes’ Gäste. Währenddessen haben Elin und ihre ältere Schwester Jessica Hausarrest bekommen. Gelangweilt hängen sie auf dem Sofa rum, und Elin hat mal wieder einen ihrer Anfälle, in denen sie lautstark das öde Leben beklagt, zu dem sie sich verdonnert fühlt. Nichts los, was tun? Und plötzlich befinden sie sich auf dem Weg zu Agnes’ Party. Dort sind sie die einzigen Gäste. Agnes’ Mutter serviert ihnen ein Glas Wein und führt sie in Agnes’s Zimmer. Agnes hat ihre Ankunft gar nicht mitbekommen, denn sie hockt heulend auf dem Klo. Allein in dem Raum, gehen Elin und Jessica an Agnes’ Computer. Was die beiden dort zu lesen bekommen, stiftet Jessica zu einer verwegenen Wette mit ihrer Schwester an: 20 Kronen, wenn Elin sich traut, Agnes zu küssen! Gesagt, getan, und als Agnes endlich auftaucht, macht Jessica sich dünne und beobachtet den Kuss durch den Türspalt. Während Agnes noch völlig verdattert auf der Bettkante sitzt, stürmen Elin und ihre Schwester unter großem Gejohle aus dem Haus. Nun ist Agnes völlig fertig. An den darauf folgenden Tagen hat sie in der Schule böse Frotzeleien zu ertragen, denn die Geschichte ist bei allen schnell rum. Elin, die Supercoole ist allerdings nicht nur von Reue geplagt, sondern merkt, dass sie selbst von dem Kuss nicht ganz unberührt geblieben ist . . .

Clip auf YouTube ansehen

BIOGRAFIE Lukas Moodysson

Geboren am 17.1.1969 in Lund. Er studierte an der schwedischen Filmschule Dramatiska Institutet in Stockholm. Veröffentlichte mehrere Gedichtbände und einen Roman, ehe er nach drei Kurzfilmen seinen ersten Spielfilm drehte. FUCKING ÅMÅL (BerlinalePanorama 1999) wurde, wie später ETT HÅL I MITT HJÄRTA (2004), für den Europäischen Filmpreis nominiert. Die KommuneKomödie TILLSAMMANS (2000) und das Jugenddrama LILYA 4-EVER (2002) waren europäische Kinoerfolge.

FILMOGRAFIE Lukas Moodysson (Auswahl)

2009 Mammoth  2006 Container  2002 Lilja 4-ever  1998 Fucking Åmål 

Lukas Moodyson@IMDb
Trailer

zurück zur Übersicht