Verführung: Die grausame Frau I Seduction: The Cruel Woman

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Ein Forumsfilm, der heute noch ist, was das Herz 1985 schon begehrte: queer & sinnlich, Drama & SM, kühl & heiß, Avantgarde & Subversion, Schwärmer & Toilettensklaven, Camp & Kritik, „Venus im Pelz“ & Eighties pur. Treut & Mikesch. – & Udo forever!

Details

  • Länge

    84 min
  • Vorführungsjahr

    2026
  • Herstellungsjahr

    1985
  • Regie

    Elfi Mikesch, Monika Treut
  • Mitwirkende

    Mechthild Grossmann, Udo Kier, Sheila McLaughlin, Carola Regnier, Georgette Dee, Peter Weibel, Judith Flex, Barbara Ossenkopp, Daniela Ziegler, George Lanann, Jürg Schlachter
  • Produktionsfirma

    Hyäne I/II Filmproduktion
  • Berlinale Sektion

    Sondervorführungen & -veranstaltungen
  • Berlinale Kategorie

    Spielfilm

Biografie Elfi Mikesch

Geboren 1940 in Judenburg, Österreich. Nach einer Ausbildung zur Fotografin ging sie 1964 nach Berlin. Sie arbeitet als Fotografin, Kamerafrau und Regisseurin. Seit 1976 realisiert sie eigene Spiel- und Dokumentarfilme. Als Kamerafrau war sie für renommierte Regisseure wie Werner Schroeter, Rosa von Praunheim, Monika Treut und Harald Bergmann tätig. Seit 1991 ist sie Mitglied der Akademie der Künste Berlin, Sektion Film- und Medienkunst.

Filmografie Elfi Mikesch

1978 Ich denke oft an Hawaii | 1980 Was soll’n wir denn machen ohne den Tod | 1982 Macumba | 1985 Verführung: Die grausame Frau | 1989 Marocain | 1997 Verrückt bleiben, verliebt bleiben | 2000 Die Markus Family | 2011 Mondo Lux – The world of images of Werner Schroeter | 2014 Fieber

Biografie Monika Treut

Geboren 1954 in Mönchengladbach. Studium der Literaturwissenschaft in Marburg, 1984 Promotion. Ab 1976 Arbeit mit Video. 1984 Gründung der Firma Hyena Films mit Elfi Mikesch. Seit über 35 Jahren prägt sie mit ihren Spiel- und Dokumentarfilmen das queere Kino. Nach dem Liebesdrama Verführung: Die grausame Frau, dem Sex-Melodram Die Jungfrauenmaschine und der Komödie My Father is Coming folgte eine Reihe von Dokumentarfilmen, unter anderem der vielfach preisgekrönte trans*futuristische Dokumentarfilm Gendernauts. Treut war bereits 13 Mal zu Gast bei der Berlinale. 2017 wurde sie mit dem TEDDY AWARD für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Sie unterrichtet an Universitäten in Kalifornien und New York und vertritt seit 2018 die Professur für Medien an der Universität Hildesheim.

Filmografie Monika Treut

1985 Verführung: Die grausame Frau | 1991 My Father Is Coming | 1992 Dr. Paglia | 1998 Didn't Do It For Love | 2001 Kriegerin des Lichts | 2005 Den Tigerfrauen wachsen Flügel | 2009 Ghosted | 2012 Das Rohe und das Gekochte | 2014 Von Mädchen und Pferden | 2016 Zona Norte