Tunten lügen nicht

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Vier mutwillige Tunten trafen sich Mitte der 80er Jahre in West-Berlin: Ichgola Androgyn, Bev StroganoV, Tima die Göttliche und Ovo Maltine. Seitdem befruchten sie die deutsche Kulturlandschaft und den Rest der Welt. Rosa von Praunheim hatte das Glück, mit jeder von ihnen in verschiedenen Filmen immer wieder zu arbeiten.
Der Film über diese vier eigenwilligen, mutigen Tunten zeigt einen wichtigen Teil der Berliner Kultur. Ihre Biografien sind so bunt wie Paillettenkleider, zusammengehalten durch den roten Faden des Tuntendaseins.
Unzählige Fotos, TV-Materialien, Plakate und Zeitungsartikel werden von ihnen akribisch gesammelt. Alle vier arbeiten, streiten und lieben immer wieder gemeinsam, denn sie verstehen sich als Familie und nur der Tod kann sie trennen

Details

  • Länge

    90 min
  • Land

    Deutschland
  • Vorführungsjahr

    2002
  • Herstellungsjahr

    2001
  • Regie

    Rosa von Praunheim
  • Mitwirkende

    BeV StroganoV, Ovo Maltine (aka Christoph Josten), Tima die Göttliche, Ichgola Androgyn
  • Produktionsfirma

    Rosa von Praunheim Filmproduktion
  • Berlinale Sektion

    Panorama
  • Berlinale Kategorie

    Dokumente

Biografie Rosa von Praunheim

Geboren 1942 in Riga. Er studierte an der Werkkunstschule Offenbach am Main sowie an der Hochschule der Künste Berlin. 1967 realisierte von Praunheim erste Kurzfilme. Sein Durchbruch gelang ihm 1971 mit dem Dokumentarfilm Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt.

Filmografie Rosa von Praunheim

1971 Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt | 2016 Welcome All Sexes: 30 Jahre Teddy Awards | 2017 Überleben in Neukölln