Pidikwe
In Pidikwe verbinden indigene Frauen verschiedener Generationen traditionellen und zeitgenössischen Tanz. Ein audiovisueller Sog entsteht, der die Grenze zwischen Film und Performance verschwimmen lässt – irgendwo zwischen Vergangenheit und Zukunft. Der Film erforscht Verbindungen zwischen dem Rausch der Goldenen Zwanziger und unserer heutigen Gesellschaft. Die 16-mm-Aufnahmen erinnern an die weitgehend falschen Repräsentationen des frühen Kinos und an die Ausbeutung des weiblichen Körpers durch den kolonialen Blick. Pidikwe bietet diesen Frauen die Möglichkeit, die Kontrolle über ihr Bild zurückzugewinnen und einen Prozess der Selbstbestimmung einzuleiten, damit sie der Zukunft des Kinos mit Gelassenheit entgegensehen können.
Details
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Länge
10 min -
Land
Kanada -
Vorführungsjahr
2025 -
Herstellungsjahr
2025 -
Regie
Caroline Monnet -
Mitwirkende
Catherine Boivin, Catherine Dagenais-Savard, Emilie Monnet, Josephine Bacon, Aïcha Bastien N'Diaye -
Produktionsfirma
Chantier Monnet, Coop Vidéo de Montréal -
Berlinale Sektion
Forum Expanded -
Berlinale Kategorie
Kurzfilm
Bilder aus dem Film
Biografie Caroline Monnet
Caroline Monnet ist eine multidisziplinäre Künstlerin und lebt in Montréal. Ihre Arbeit bewegt sich im Feld der Experimentation und Erfindung und setzt sich mit den Auswirkungen des Kolonialismus auseinander, indem sie überholte Systeme mit indigenen Methodologien aktualisiert. Ihre Arbeiten wurden auf Festivals wie dem Toronto International Film Festival, Sundance und der Berlinale sowie in Museen wie der Whitney Biennale, der Frankfurter Kunsthalle, dem Montreal Museum of Fine Arts und der National Gallery of Canada präsentiert.
Filmografie Caroline Monnet
2009 Ikwé | 2010 Warchild | 2010 Tashina | 2012 Gephyrophobia | 2014 Roberta | 2014 The Black Case | 2015 Mobilize | 2016 Creatura Dada | 2016 Tshiuetin | 2018 Emptying the Tank | 2018 Ceremonial | 2019 The Seven Last Words | 2021 Bootlegger | 2025 Pidikwe