Blue Moon
„Sie wissen ja, dass es in der Ehe heißt ‚in guten wie in schlechten Zeiten‘? Ich glaube, ich bin in meinem Leben jetzt im ‚schlechten‘ Teil angelangt, und das geschah so leise, dass ich es nicht einmal bemerkt habe.“
Richard Linklaters Blue Moon erzählt die Geschichte des Songwriters Lorenz Hart, dessen berufliches und privates Leben während der Premierenfeier für das Musical „Oklahoma!“, mit dem sein ehemaliger Partner, der Komponist Richard Rodgers, einen großen Erfolg feiert, ins Wanken gerät. Der Film, in dem eine Vielzahl von Schriftsteller*innen, Schauspieler*innen, Musiker*innen, Freund*innen und Protegés auftreten – eine Parade der Berühmten und derer, die es werden wollen –, schildert über 100 Minuten in Echtzeit die Ereignisse in der Bar Sardi’s am Abend des 31. März 1943. Das Ergebnis ist eine Betrachtung über Freundschaft, Kunst und Liebe: Am Ende dieses Abends wird Hart einer Welt, die sich durch den Krieg unwiderruflich verändert hat, und der scheinbaren Unmöglichkeit der Liebe ins Auge gesehen haben. Mit beeindruckenden Darbietungen von Ethan Hawke als Lorenz Hart, Andrew Scott als Richard Rodgers, Margaret Qualley als Harts Schützling Elizabeth und Bobby Cannavale als Barkeeper, Freund und Vertrauter von Hart sowie Linklaters Talent fürs Komödiantische, gelingt es, die Ereignisse dieses einzigartigen Abends perfekt einzufangen.
Details
-
Länge
100 min -
Vorführungsjahr
2025 -
Herstellungsjahr
2025 -
Regie
Richard Linklater -
Mitwirkende
Ethan Hawke, Margaret Qualley, Bobby Cannavale, Andrew Scott -
Produktionsfirma
Detour Filmproduction, Cinetic Media, Sony Pictures Classics -
Berlinale Sektion
Wettbewerb -
Berlinale Kategorie
Spielfilm
Bilder aus dem Film
Biografie Richard Linklater
Der 1960 in Houston, Texas, geborene Regisseur und Drehbuchautor gründete 1985 die Austin Film Society, um Filme aus der ganzen Welt nach Austin zu bringen. Er realisierte bislang 25 abendfüllende Spielfilme, war fünfmal für den Oscar nominiert und gewann zwei Golden Globes sowie zwei BAFTAs. Mit Before Sunrise war er 1995 erstmals Gast im Wettbewerb der Berlinale und wurde mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet. Die Fortsetzungen Before Sunset und Before Midnight liefen ebenfalls auf der Berlinale. 2013 wurde er mit der Berlinale Kamera ausgezeichnet. Für Boyhood erhielt er 2014 erneut den Silbernen Bären für die Beste Regie.
Filmografie Richard Linklater
1988 It’s Impossible to Learn to Plow by Reading Books | 1993 Dazed and Confused | 1995 Before Sunrise | 1997 Suburbia | 1998 The Newton Boys | 2001 Tape | 2001 Waking Life; animation | 2003 Live From Shiva’s Dance Floor; short film | 2003 School of Rock | 2004 Before Sunset | 2005 Bad News Bears | 2006 A Scanner Darkly; animation | 2006 Fast Food Nation | 2008 Inning by Inning: A Portrait of a Coach; documentary | 2009 Me and Orson Welles | 2012 Bernie · Up to Speed; series | 2013 Before Midnight | 2013 Boyhood | 2016 Everybody Wants Some!! | 2017 Last Flag Flying | 2019 Where’d You Go, Bernadette | 2022 Apollo 10 ½: A Space Age Childhood | 2023 Hit Man | 2024 Hometown Prison; series, 1 episode | 2025 Nouvelle Vague | 2025 Blue Moon