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The Nomi Song

Länge:
96 min.
Herstellungsjahr:
2003
Land:
Deutschland
Regie:
Darsteller/Mitwirkende:
Klaus Nomi
Ann Magnuson
Gabriele Lafari
David McDermott
Page Wood
Tony Frere
Man Parrish
Kristian Hoffman
Ron Johnsen
Kenny Scharf
Anthony Scibelli
Alan Platt
Adrian
Joseph Arias
Calvin Churchman
Jay Jay French
Michael Halsband
Janus
Pamela Rosenthal
Ira Siff
Trude Sperber
David Bowie
Jon Cobert
Thomas Gottschalk
Martin Sheen
Produktionsfirma:
CV Films
Berlinale Sektion:
Panorama
Berlinale Kategorie:
Dokumentarfilm
Teddy Award:
Best Documentary/ Essay Film

Ist es seine Stimme oder seine Erscheinung mit dem grellweiß geschminkten Gesicht, was sich am stärksten eingeprägt hat? Zur Ikone des New Yorker Underground wurde Klaus Nomi durch seine Stimmlage, Countertenor, und seine schrillen Outfits, die ihm die Verehrung von David Bowie eintrugen, dessen Kostümdesigner er wurde. In den 70er Jahren gehörte er zum festen Bestandteil der New Yorker Szene, er wirkte bei Filmen mit, trat in Clubs auf und veröffentlichte zahlreiche Platten. Sein Bühnenprogramm oszillierte zwischen Interpretationen von Saint-Saëns „Samson and Delilah“, dem Donna-Summer-Hit „I Feel Love“ und Chubby Checkers „The Twist“. Als er 1983 an den Folgen einer AIDS-Infektion starb, war der Gipfelpunkt seiner Popularität noch lange nicht erreicht. Ob posthume CD-Veröffentlichungen oder Jägermeister-Werbung – Klaus Nomi ist heute so gegenwärtig wie zu Lebzeiten. In seinem Dokumentarfilm erzählt Andrew Horn die Geschichte von Klaus Nomi, der, 1944 als Klaus Sperber in Bayern geboren, in New York zum Star wurde. Neben Ausschnitten aus Nomi-Shows kommen Verwandte, sein früherer Stimmlehrer und zahlreiche Freunde und Kollegen zu Wort. Und auch Klaus Nomi ist mit von der Partie – als lebensgroße mechanische Puppe des Künstlers Pat Keck.

FILMOGRAFIE Andrew Horn (Auswahl)

2003 The Nomi Song 

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