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Sita Sings The Blues

Länge:
82 min.
Herstellungsjahr:
2007
Land:
USA
Regie:
Produktionsfirma:
Nina Paley
Berlinale Sektion:
Generation
Berlinale Kategorie:
Spielfilm

In ihrem Animationsfilm verknüpft die Regisseurin die Geschichte der Sita, einer Gottheit aus dem indischen Nationalepos „Ramayana“, mit der Geschichte einer Frau von heute. Die ist gerade von ihrem Mann verlassen worden, der ihr die Trennung in einer E-Mail mitgeteilt hat.
In dem indischen Märchen wird Sita dem Prinzen Rama zur Frau gegeben, der bei einem Wettstreit um die Hand der Königstochter die anderen angetretenen Prinzen besiegt. Als Rama zum Kronprinzen ernannt werden soll, wird er nach einer Intrige für 14 Jahre in die Verbannung geschickt. Sita begleitet ihren Mann, doch wird sie kurz darauf entführt. Mit Hilfe ihm freundlich gesinnter Götter nimmt Rama die Verfolgung auf und kann sie nach gefährlichem Kampf befreien. Rama und Sita kehren in ihre Heimat zurück, wo Rama zum König gekrönt wird. Doch weil er an Sitas Treue zweifelt, verstößt Rama seine Frau schon bald. Darauf unterzieht sich Sita einer Feuerprobe, die sie unverletzt übersteht, und kehrt zu Rama zurück.

In ihrem Debütfilm vereint die Regisseurin die unterschiedlichsten Elemente vom klassischen Zeichentrickfilm bis zur computergenerierten 3-D-Animation mit einem Score, der indische Musik mit den Hits von Annette Hanshaw, dem lasziven Star der 20er Jahre, kombiniert.

FILMOGRAFIE Nina Paley (Auswahl)

2007 Sita Sings The Blues 

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