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Singin’ in the Rain

Länge:
100 min.
Herstellungsjahr:
1952
Land:
USA
Regie:
Darsteller/Mitwirkende:

Donald O'Connor
Debbie Reynolds
Produktionsfirma:
Berlinale Sektion:
Retrospektive
Berlinale Kategorie:
Spielfilm

Als 1927 der erste Tonfilm, The Jazz Singer, ein Riesenerfolg wird, soll die nächste Produktion des Stummfilm-Traumpaars Don Lockwood und Lina Lamont gleichfalls als “Talkie„ entstehen. Doch Linas Stimme klingt fürchterlich. Darum soll Dons neue Liebe, das Chorus-Girl Kathy, sie synchronisieren. Als Lina davon erfährt, geht sie auf die Barrikaden … "If you must wear fox to the opera / dame fashion says dye it!" Aus der Künstlichkeit seiner Farben – und ausgestellten Gefühle – macht das Musical kein Hehl. Beim Besuch eines leeren Studios enthüllt Don die Tricks der Traumfabrik, indem er Kathy seine Liebe vor einem gemalten Sonnenuntergang erklärt, dessen romantische Färbung durch Scheinwerfer in Lila, Rosa und Aprikot noch intensiviert wird. Geradezu avantgardistisch ist das 17-minütige “Broadway Ballet„, bei dem sich auf abstrakten Flächen in ebenjenen Farben Traumtänzer in Schwarz und Weiß bewegen. Als Rahmen für den schwarzweißen Film im Film entworfen, bildet das Ballett tatsächlich jedoch den Kern des farbigen Singspiels und fügt ihm eine neue Dimension hinzu. Mit seinen modernen, Fluoreszierenden Tönen verhält es sich zum Rest des Films wie der “Talkie„ zum Stummfilm.

BIOGRAFIE Gene Kelly

Gene Kelly (23. August 1912 - 2. Februar 1996) war ein amerikanischer Tänzer, Schauspieler von Film, Bühne und Fernsehen, Sänger, Filmregisseur, Produzent und Choreograph. Er war bekannt für seinen energischen und athletischen Tanzstil, sein gutes Aussehen und die sympathischen Charaktere, die er auf der Leinwand spielte. Seine vielen Innovationen haben das Hollywood-Musical verändert, und es wird ihm zugeschrieben, dass er das Ballett fast im Alleingang für das Filmpublikum kommerziell nutzbar gemacht hat.
Kelly erhielt 1952 den Academy Honorary Award für seine Karriereleistungen, im selben Jahr gewann An American in Paris sechs Academy Awards, darunter Best Picture. Später erhielt er Auszeichnungen für sein Lebenswerk in der Kennedy Center Honors (1982), von der Screen Actors Guild und dem American Film Institute. Im Jahr 1999 belegte das American Film Institute auch Platz 15 in der Liste der Greatest Male Stars of Classic Hollywood Kinos.
Quelle: wikipedia.org

FILMOGRAFIE Gene Kelly (Auswahl)

1952 Singin’ in the Rain  1951 An American in Paris  1949 Take Me Out to the Ball Game  1949 On the Town  1948 The Three Musketeers 

BIOGRAFIE Stanley Donen

Stanley Donen (geb. 13. April 1924) ist ein amerikanischer Filmregisseur und Choreograph, dessen berühmteste Werke Singin' in the Rain und On the Town sind, die er beide zusammen mit dem Schauspieler und Tänzer Gene Kelly inszeniert hat. Er begann seine Karriere in der Chorszene am Broadway für den Regisseur George Abbott, wo er sich mit Kelly anfreundete. 1952 führten Donen und Kelly gemeinsam Regie bei dem Musical Singin' in the Rain, das als einer der größten Filme aller Zeiten gilt. Donens Beziehung zu Kelly verschlechterte sich 1955. Dann brach er 1957 seinen Vertrag mit MGM, um ein unabhängiger Produzent zu werden. In den 1950er, 1960er und 1970er Jahren drehte er weiterhin Filme, oft finanzielle Erfolge, die von der Kritik gefeiert wurden. In den 90er Jahren und 2002 kehrte er kurzzeitig als Regisseur auf die Bühne zurück. Donen heiratete fünfmal und hatte drei Kinder. Seine langjährige Partnerin seit 1999 ist die Filmregisseurin und Komikerin Elaine May. Er ist der letzte überlebende, bemerkenswerte Regisseur von Hollywoods Goldenem Zeitalter.
Quelle: wikipedia.org

FILMOGRAFIE Stanley Donen (Auswahl)

1967 Two for the Road  1963 Charade  1957 The Pajama Game  1952 Singin’ in the Rain  1949 On the Town 

Gene Kelly @ IMDb
Stanley Donen @ IMDb
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