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Der Knochenmann

Länge:
121 min.
Herstellungsjahr:
2008
Land:
Österreich
Regie:
Darsteller/Mitwirkende:
Josef Hader
Josf Bierbichler
Birgit Minichmayr
Christoph Luser
Simon Schwarz
Dorka Gryllus
Pia Hierzegger
Stipe Erceg
Ivan Shvedoff
Edita Malovcic
Gerti Drassl
Martina Zinner
Produktionsfirma:
DOR Film Produktionsgesellschaft m.b.H.
Berlinale Sektion:
Panorama
Berlinale Kategorie:
Spielfilm

Kurzinhalt:
In einem Restaurant werden wöchentlich tausende Hühner bis auf die Knochen abgenagt. Eine Knochenmehlmaschine zermahlt die Hühnerreste zu Hühnerfutter für die nächste Hühnergeneration. Der ewige Kreislauf des Fressens und Gefressenwerdens. Was der Ex-Detektiv Brenner dort treibt? Das weiß er am Ende auch nicht mehr so genau, denn eigentlich sollte er nur einen Mann suchen, der spurlos verschwunden war... Am Ende wird im Keller des Restaurants während eines Maskenballs geliebt und gemordet und Brenner fährt ins Unfallkrankenhaus. Mit dabei hat er seinen abgeschnittenen kleinen Finger, den er beim Kampf verloren hat. Aber das alles ist nicht so schlimm, denn Brenner muss froh sein, dass er seinen Kopf noch auf dem Halse trägt.

Inhalt:
Horvath ist verschwunden. Die letzten Leasingraten für seinen Wagen sind nicht bezahlt worden. Und deshalb soll der jetzt ausfindig gemacht werden. Brenner übernimmt von seinem alten Freund Berti den lausigen Auf­trag und macht sich auf den langen Weg in die tiefe Provinz. Ein Nach­sende­antrag der Post führt ihn zu einem Imbissrestaurant, wo wöchentlich tausende Backhendl bis auf die Knochen abgenagt zurückbleiben. Die Über­­reste werden zu Knochenmehl zermahlen und dem Hühnerfutter zu­künftiger Backhendlgenerationen untergemischt. Als Brenner ankommt, überschlagen sich die Ereignisse. Horvath bleibt verschollen, und mit ihm auch sein Auto, das Brenner immerhin kurz sehen konnte. Dafür beginnt er sich in die Küchenchefin Birgit zu verlieben. Die ist leider mit dem Junior­chef verheiratet, der Brenner den Auftrag gegeben hat herauszubekommen, wo das ganze Geld bleibt, das der Seniorchef der Kasse entnimmt. Das landet bei einer Prostituierten in Bratislava und bei einem Zuhälter, der den alten Gastronom wegen einer vertuschten Straftat erpresst. Als der Lude vom Wirt dem betriebsinternen Nahrungskreislauf zugeführt ist, er­hält Brenner den Auftrag, die geliebte Prostituierte aus Bratislava zu entführen. Kaum von der Dienstreise zurückgekehrt, wird es für Brenner eng. Während im Saal der Maskenball tobt und das ganze Dorf, von Masken geschützt, so richtig die Sau rauslässt, wird im Keller geliebt und gemordet. Dann taucht unvermittelt Berti auf. Am Ende hängen im Keller Leichen, Frauen heulen und Brenner ist froh, dass er seinen Kopf noch auf dem Hals trägt.

FILMOGRAFIE Wolfgang Murnberger (Auswahl)

2008 Der Knochenmann 

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